Griechenland

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    Kinder unter 2 Jahren haben keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz im Flieger.

    Reisetipp Griechenland: Epirus - Lefkas - Kefalonia

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    Kein Urlaubsland ist wohl vielseitiger als Griechenland – unsere Reiseexpertin Bettina hat das ursprüngliche Festland & den Westen erkundet, wo viele berühmte Mythen ihren Ursprung haben. Mitgebracht hat sie die besten Tipps für Ausflüge, Hotels & Kulinarik.

    Griechenland hat mir ja schon immer gefallen. Aber auch abseits von RhodosKreta & Co gibt es so einiges zu entdecken – wie etwa die Region rund um Epirus und Westgriechenland. Schon vom Flugzeug aus erkennt man die tollen Buchten und die vielen kleinen Fischerdörfer.

    Der alte Leutturm der Hafenstadt Fiskardo im Norden von Kefalonia © Mila Atkovska / Shutterstock.com

    Ankunft in Epirus: auf den Spuren griechischer Mythologie

    Wir landen also am griechischen Festland, um genau zu sein am Flughafen Preveza, der ideale Ausgangspunkt um Epirus im Norden und Lefkas im Süden zu erkunden. Los geht’s in Richtung Norden: Epirus, eine Gegend, die nicht nur weniger touristisch, sondern auch sehr stark von der griechischen Mythologie geprägt ist. Hier wollen wir auch gleich hineinschnuppern und machen uns auf den Weg nach Ammoudia – ein kleiner ursprünglicher Ort, in dem es schon mal vorkommen kann, dass man in der hiesigen Taverne einen frisch gefangenen Fisch präsentiert bekommt.

    Unterwegs in Westgriechenland © Bettina Tabelander
    Bootsfahrt entlang des mythischen Fluss Acheron in Epirus © Bettina Tabelander

    Um auf die griechische Mythologie zurück zu kommen, machen wir von hier aus einen Ausflug an den Fluss Acheron. Dieser wird auch „Fluss der Toten“ genannt und soll einer der Flüsse sein, auf dem der Fährmann die Seelen der Toten in die Unterwelt des Hades bringt. Schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man sich diesen Gedanken vor Augen hält während man so dahin gondelt. Vor allem sieht die Landschaft rundherum wirklich schön aus, wie sind die Griechen wohl mit ihrer Fantasie auf genau diesen Ort gestoßen? Dennoch, die Fahrt am Fluss ist nicht nur für Freunde der griechischen Mythologie ein schöner Ausflug, auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten. Durch die naturbelassene Umgebung des Flusses findet man dort u.a. heimische Schildkröten und auch der ein oder andere Biber schwimmt an unserem Boot vorbei.

    Parga: Vom lokalen Charme verzaubern lassen

    Ganz in der Nähe finden wir das Städtchen Parga, das kennen wir schon aus der Vogelperspektive vom Flugzeug aus. Ein süßer Hafenort, der viele schicke wie auch traditionelle Lokale, Tavernen und natürlich kleine Shoppingmöglichkeiten bietet. Die schönen Buchten rund um Parga laden zum Verweilen ein.

    Bucht von Parga, Epirus © Bettina Tabelander

    Blicken wir auf das Meer hinaus, sehen wir auf der rechten Seite eine über Parga thronende Burg. Ein kurzer Spaziergang hinauf führt vorbei an einigen kleine Souvenirgeschäften, in denen man Oliven oder auch ein paar Flaschen Ouzo kaufen kann. Oben angekommen sorgen das Panorama auf die ionische Bucht sowie die Aussicht auf die Stadt unter den Füßen für ein einmaliges Erlebnis.

    Mein Tipp für Nachtschwärmer und Cocktailliebhaber: Zu später Stunde die Bar im Schloss besuchen. Parga bei Nacht, besonders mit einem Caipirinha in der Hand, ist einfach nur bezaubernd.

    Glasklares Meerwasser der Bucht in Epirus, Westgriechenland © Bettina Tabelander

    Epirus hat seinen ursprünglichen, ländlichen Charakter bewahrt und bietet, wie ich finde, den landestypischen Griechenlandurlaub.

    Hoteltipps Epirus:

    Lefkas: Badeurlaub und traditionelle Kultur

    Weiter geht es in Richtung Süden. Um von Epirus nach Lefkas zu gelangen, passieren wir bei Preveza einen 1,6 km langen Tunnel, der unter dem Meer hindurch führt (kleine Mautgebühr). Es erwartet uns also die Insel Lefkas (auch Lefkada genannt), die in strengem Sinne gar keine Insel ist, da sie über eine Brücke mit dem griechischen Festland verbunden ist.

    Wir kommen in Lefkas Stadt an, hier findet man typische Tavernen und viele freundliche Gesichter in den Geschäften. An diesem Ort herrscht buntes Treiben und auch für sein Nachtleben ist die Stadt bekannt.

    Restauranttipp: Nissi Mediterranean Kuzina

    Der Leuchtturm auf einem Felsen von Lefkas © Samot / Shutterstock.com
    Malerischer Sandstrand von Lefkas © Bettina Tabelander

    Die meisten Hotels befinden sich an der Ostküste von Lefkas. Durch die ruhige See herrschen hier ideale Bedingungen für Segler. Der Osten der Insel kann aber auch mit fantastischen Aussichten auf kleine Inseln aufwarten. Hier liegt zum Beispiel Skorpios, die berühmte Insel der Familie Onassis. Wer jedoch die schönen Strände bevorzugt, der sollte unbedingt mit einem Mietauto die Westküste der Insel abfahren. Nicht umsonst ist Lefkas für seine einzigartigen Strände und sein glasklares Meer beliebt.

    Meine Strand Favoriten: Kathisma Beach und Milos Beach.

    Ein weiterer beliebter Ort ist Nidri, das touristische Zentrum der Insel. An der Hafenpromenade reihen sich rustikale Tavernen und Souvenirstände aneinander. Warum nicht einmal ein typisch griechisches Abendessen mit Sirtaki, Ouzo und allem was dazu gehört in Nidri erleben?

    Restauranttipp: Taverna Symposium, Hafenpromenade Nidri

    Hafen von Nydri, Griechenland © Aleksandar Todorovic / shutterstock.com

    Lefkas behalte ich in Erinnerung als eine Insel mit lebensfrohen Menschen, ausgezeichnetem Essen, vielfältiger Natur und vor allem traumhaften Stränden.

    Hoteltipps Lefkas:

    Kefalonia: Naturschönheiten und malerische Dörfer

    Wir machen uns auf den Weg zu unserem letzten Highlight: Kefalonia. Um auf die Insel zu gelangen, fahren wir in den Süden von Lefkas nach Vassiliki, um von dort aus mit der Fähre nach Fiskardo auf Kefalonia zu gelangen.

    Das schöne Hafenstädtchen Fiskardo in Kefalonia © Bettina Tabelander

    Ganz im Norden von Kefalonia angekommen wird als erstes gleich ein Frappé (kalter, griechischer Kaffee) im Restaurant/Café Apagio direkt am Wasser getrunken. Herrlich! Das in einer Bucht gelegene, malerische Fischerörtchen Fiskardo, hat mich sofort begeistert – kleine Gassen, nette Cafés und herzliche Menschen. Ideal für einen Tagesausflug.

    Der traumhafte Myrthos Beach in Kefalonia © Bettina Tabelander

    Kefalonia lockt mit seinen Naturschönheiten, den kilometerlangen Sandstränden, ursprünglich gebliebenen Dörfern und seinem charakteristischen Inselflair. Der wohl beliebteste Strand ist der Myrthos Beach, über ein paar Kurven mit dem Mietauto leicht erreichbar. Hier lässt es sich schwimmen wie in einer großen, türkisen Badewanne.

    Unterwegs in Kefalonia – Genüsse für Augen und Gaumen

    Die bekanntesten Orte auf Kefalonia sind Argostoli und Lixouri. In beiden Städten finden wir eine Fußgängerpromenade mit zahlreichen Geschäften, Souvenirläden und Tavernen. Um die Fahrtzeit von Lixouri nach Argostoli und umgekehrt zu verkürzen, gibt es eine günstige Fährverbindung, die man unbedingt nutzen sollte.

    Auf der Fähre in Westgriechenland © Bettina Tabelander
    Typisch griechische Tavernenrestaurants in Kefalonia © Maisna / Shutterstock.com

    Auf alle Fälle einen Besuch wert ist der unterirdische Melissani See mit seinem tiefblauen Wasser. Am besten sollten Sie zur Mittagszeit dort sein, da fällt das meiste Tageslicht durch die eingebrochene Decke in die Höhle – auch die Urlaubsfotos werden so am schönsten. Auf Ruderbooten werden die Besucher durch die Höhle geführt, und es kann schon mal vorkommen, dass der Gondoliere in der Höhle ein „O sole mio“ zum Besten gibt.

    Generell zu empfehlen ist auf Kefalonia ein Mietauto, um die vielen schönen Buchten und Naturschönheiten zu entdecken. Auch die urigen Tavernen findet man an jeder Ecke, um das typisch griechische Essen zu probieren. Unbedingt versuchen sollte man den Robola Wein. Ein leichter, trockener Weißwein, der nur auf Kefalonia angebaut wird.

    Wer sich die Meeresfrüchte, Oliven, frisches Gemüse, Feta und ein Glas Ouzo nicht entgehen lassen will, sollte einen Abstecher im Vatsa Club (ein verstecktes Restaurant im gleichnamigen Ort) machen. Man isst direkt am Strand auf Sandboden in lockerer Atmosphäre. Hier spürt man den Duft von salziger Meeresluft, frisch zubereitetem Fisch und Kräutern: „Es riecht nach Griechenland!“

    Griechische Getränke und Fisch am Hafen © Gts / shutterstock.com

    Hoteltipps Kefalonia:

    Reisetipp von

    Restplatzboerse.com

    Griechenland

    Beim Urlaub in Griechenland kann man eine Jahrtausende alte Kultur kennenlernen. Reisende können berühmte Klöster besuchen oder in Rhodos-Stadt mittelalterliche Bauwerke bestaunen. Griechenlands Inseln wie Kreta oder Zakynthos laden mit ihren Stränden und mediterranem Wetter auch Last Minute zum Badeurlaub ein.

    Die schönsten Strände und Inseln in Griechenland

    • Auf Kreta laden der Strand von Elafonisos oder der frühere Hippieort Matala zum Badeurlaub ein. Die Lasstihi-Hochebene und die Samaria-Schlucht bilden eine abwechslungsreiche Urlaubskulisse und eignen sich gut zum Wandern. Die Stadt Rethymnon bietet sich aufgrund ihrer venezianischen Architektur für einen Ausflug an.
    • Die Badeorte Faliraki und Ialyssos machen Rhodos zu einem Eldorado für Wassersportler und Sonnenanbeter. Die Altstadt mit dem Großmeisterpalast ist ein attraktives Ausflugsziel in Rhodos Stadt, dem Hauptort der Insel. Auch ein Besuch der Akropolis von Lindos sollte auf dem Programm stehen. Laerma und andere traditionelle Bergdörfer im Inselinneren sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen durch Olivenhaine und Weingärten.
    • Mit ihrer zauberhaften Kykladenarchitektur bezaubert die Vulkaninsel Santorin ihre Besucher. Der Hauptort Fira liegt direkt auf den Klippen und ist von einem Gassengewirr mit zahlreichen Tavernen, Souvenirläden, Boutiquen und Juwelieren geprägt. Der dunkle Lavasand macht Perissa zu einem beliebten Badeort. Auch der langgestreckte Sandstrand von Kamari wird gerne von Badelustigen besucht.
    • Helle Sandstrände und einsame Badebuchten charakterisieren die Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands. Die meisten Unterkünfte und touristischen Einrichtungen sind auf der Halbinsel Kassandra zu finden. Ursprüngliches Flair verbreitet die kleine Ortschaft Néa Fókea mit ihrem kleinen Hafen und den urigen Tavernen.
    • Insgesamt ruhiger geht es auf der schmalen Halbinsel Sithonia zu. Sie ist eine der drei fingerförmigen Landzungen, mit denen Chalkidiki in die Ägais greift. Eine typisch griechische Kleinstadt ist Polygyros, in der sich das Leben und Treiben der Einheimischen beobachten lässt. Erholung am Strand verspricht das ruhige, kleine Örtchen Toroni.

    Athen – die geschichtsträchtige griechische Hauptstadt

    • Mit ihren antiken Sehenswürdigkeiten zählt Athen zu den beliebtesten Zielen für Städtereisende in Europa. Hoch über der Stadt thront die berühmte Akropolis, deren Bild viele Postkarten ziert. Die gesamte Anlage umfasst den Parthenon-Tempel der Göttin Athene, den Athena-Nike-Tempel und die marmornen Propyläen, die den Haupteingang bilden. Die Akropolis ist als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.
    • Weitere Attraktionen der griechischen Hauptstadt sind das Nationalmuseum, das Hadrianstor und der Syntagma-Platz mit der feierlichen Wachablösung am Parlamentsgebäude.
    • Für den Abend bietet sich ein Bummel durch das lebhafte Viertel Plaka an. Dort erwarten den Besucher zahlreichen Tavernen und Bouzuki-Lokale. Ein quirliges Treiben herrscht auch rund um Monastiráki-Platz mit seinen Straßencafés. Der trendige Stadtteil Kolonáki gilt mit seiner edlen Gastronomie als Treffpunkt der Reichen und Schönen.

    Sehenswürdigkeiten in Griechenland entdecken

    • Im Pindosgebirge im Norden des Landes bilden die Meteora-Klöster eine Attraktion. Die Anlage besteht aus 24 Klöstern, die auf den Felsen zu schweben scheinen.
    • Das Orakel von Delphi hatte in der griechischen Mythologie eine große Bedeutung. Urlauber können die Ruinen des Apollon-Tempels und anderer Heiligtümer betrachten.
    • Der Kanal von Korinth verbindet den gleichnamigen Golf mit der Ägäis. Bei der Durchfahrt lassen sich die hoch aufragenden Felswände bestaunen.